Frank Wilstermann · 6 Min. Lesezeit · 28. Oktober 2026
Oliver Fründt ist Immobilienmakler in Hamburg und arbeitet mit onOffice. Er gehört zu den Maklern, die sehr früh mit KI-Telefonie angefangen haben – zuerst mit Fonio, heute mit dem KI-Telefon-Agenten. Im Interview erzählt er, warum er gewechselt hat und was für Makler wirklich den Unterschied macht: nicht der Anruf selbst, sondern der Prozess danach.
Seine Kurzfassung: „Ich bin Immobilienspezialist und kein IT-Spezi.“
Angefangen hat alles aus der Not heraus. Urlaub im Team, dazu Krankheitsfälle – und das Telefon klingelte trotzdem. Oliver probierte KI-Telefonie aus:
„Das war schon im Sommer 25, fast so ein bisschen notgedrungen, weil Ferienzeit war, Mitarbeiter im Urlaub waren und Krankheitsfälle dazukamen. Ich habe dann einfach mal bei Fonio gebucht. Und das ging ratzfatz.“
In kurzer Zeit hatte er einen einfachen Agenten, der Anrufe entgegennehmen, weiterleiten und gute Notizen machen konnte. Sein Fazit damals: „Hey, das funktioniert besser, als ich dachte.“
Der Haken zeigte sich im Alltag. Fonio hatte keine Anbindung an onOffice. Jeder Anruf musste von Hand dem richtigen Kunden zugeordnet werden:
„Die Telefonberichte kamen als E-Mail und dann musste man halt gucken, welcher Kunde das denn gewesen ist. Man hat auf dem einen Bildschirm diese eingegangene E-Mail von Fonio, auf dem zweiten idealerweise onOffice, muss dann über die Rufnummer schauen, welcher Kunde das gewesen ist, und das dann verbuchen.“
Für einen Makler, der seine Zeit für Kunden und Objekte braucht, war das auf Dauer keine Lösung:
„Da war sehr schnell die Grenze erreicht – es wurde Handarbeit gefordert. Ich bin Immobilienspezialist und kein IT-Spezi.“
Auf den KI-Telefon-Agenten stieß Oliver über onOffice selbst:
„Dann sah ich in einem onOffice-Release die Mitteilung: KI-Telefonagent aus Hamburg, Local Player – fand ich toll, nicht wie Fonio irgendwie in Wien – der eine onOffice-Integration realisiert hat. Da habe ich ehrlich gesagt nicht lange gezögert, sondern das Thema einfach mal ausprobiert.“
Der Unterschied war sofort spürbar. Statt eines Telefonberichts, den man erst zuordnen muss, erkennt der KI-Telefon-Agent den Anrufer selbst:
„Und jetzt kommt der erste große Unterschied zu Fonio: Die weiß da schon, wer da anruft. Die identifiziert über die Rufnummer des Anrufers aus der Datenbank erstmal den Kunden. Man kriegt sofort eine Verknüpfung hin zwischen dem externen Anrufer und dem internen Kunden.“
Aus der Erkennung folgt der eigentliche Gewinn: Der Anruf landet dort, wo er hingehört.
„Das ist genau die Handarbeit, die bei Fonio nötig war – und die hier komplett wegfällt.“
Weil der KI-Telefon-Agent auf die Daten in onOffice zugreift, kann er Interessenten auch zu Objekten Auskunft geben – zu jeder Uhrzeit:
„Die Maschine kann dem Anrufer sagen, wo die Wohnung liegt, was sie kostet, und auf Wunsch das Kurzexposé vortragen – 24/7.“
Und das Wichtigste aus Sicht der Anrufer: „Es funktioniert, und es geht sofort jemand ran.“
Bei aller Begeisterung zieht Oliver eine klare Linie. Die KI ersetzt nicht den Makler und nicht sein Team:
„Ich will nicht den persönlichen Kontakt zwischen Mitarbeitern und Kunden ersetzen, sondern ich will die KI vorrangig in den Momenten haben, wo der Mensch für den Kunden nicht zur Verfügung steht. Da ist die KI auf alle Fälle viel, viel besser – auch im Kundeninteresse – als das Voicemail-System.“
Genau das ist der Kern: Der KI-Telefon-Agent übernimmt die Momente, in denen sonst die Mailbox rangehen würde – bei der Besichtigung, im Termin, nach Feierabend. Und weil er mit onOffice verbunden ist, bleibt danach keine Nacharbeit liegen.
Das ganze Interview mit Oliver Fründt (ca. 15 Minuten) findest du hier: Kunden-Interview mit Oliver Fründt. Wie die onOffice-Anbindung im Detail aussieht, zeigen wir auf der Seite KI-Telefon-Agent mit onOffice.
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